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Damwild

Damwild

Das Reh ist unsere häufigste Hirschart. Es gedeiht in Wäldern, Feldstreifen und mittlerweile auch in vielen Gärten – sogar mitten in den Städten –, wo es sich an verschiedenen Blütenköpfen gütlich tut und die Ruhe genießt, die dort an den meisten Tagen herrscht. Man kann sagen, dass sich das Reh gut an uns Menschen angepasst hat, auch wenn einige Gartenbesitzer vielleicht etwas genervt von ihm sind, während andere die zutraulichen Tiere einfach nur genießen.

 

Wie bei anderen dänischen Hirscharten bekommen auch die männlichen Rehe jedes Jahr ein neues Geweih – einen Kopfschmuck, den sie nutzen, um die Weibchen zu beeindrucken und mit anderen Männchen zu kämpfen. Das Geweih wächst im Laufe des Winters heran und ist dabei von einer Hautschicht, dem sogenannten Bast, bedeckt. Im Frühjahr fegen die Böcke den Bast an kleinen Bäumen und Sträuchern ab. Dies nennt man „Fegen“. Schaut euch in den Wäldern die kleinen Bäume und Sträucher an – vielleicht findet ihr welche, die so aussehen, als ob jemand sie mutwillig beschädigt hätte. Das ist meist deutlich zu erkennen, denn die Rinde wird oft in langen Streifen vom Baum abgeschält.