Teichfrosch
Teichfrosch
Der Grünfrosch ist wahrscheinlich der Frosch, den die meisten kennen. Besonders im Frühling ist er leicht zu orten, wenn die Männchen laut quaken und darum konkurrieren, wer mit wem Sex haben darf. Wenn die Frösche so sehr mit der Fortpflanzung beschäftigt sind, kann man sie leicht fangen – aber sie sind auch lustig zu beobachten mit ihren großen Trompetenwangen, den sogenannten Schallblasen. Wenn die Weibchen ihre Eier abgelegt und diese befruchtet wurden, meist im Mai, kann man die Eier als große Gallertklumpen zwischen den Wasserpflanzen sehen. Bereits nach etwa einer Woche schlüpfen die Eier, und für die nächsten ein bis zwei Monate gibt es Kaulquappen, bevor diese sich in kleine Frösche verwandeln.
Der Grünfrosch ist in mehrerer Hinsicht ungewöhnlich. Zum einen ist er ursprünglich eine Kreuzung zwischen zwei anderen Froscharten – dem Seefrosch und dem Kleinen Teichfrosch –, die in Dänemark kaum vorkommen. Zum anderen verbringt er einen Großteil seines Lebens im und am Wasser. Viele andere Frösche und Amphibien leben dagegen an Land in feuchten Gebieten und kommen nur zur Paarung zu kleinen Seen und Tümpeln.